Für Einsatzstellen2022-01-21T16:56:29+01:00

An dem Projekt können alle gemeinnützigen Organisationen (e.V. und gGmbH) als Einsatzstellen teilnehmen.

Voraussetzung ist, dass entweder ihre Arbeit einen Flüchtlingsbezug hat oder aber sie Geflüchtete als Bundesfreiwillige einstellen. Flüchtlingsbezug bedeutet, dass an den Projekten der Organisation unter anderem auch geflüchtete Menschen teilnehmen oder davon profitieren. Dies können zum Beispiel Beratungen, Veranstaltungen und kulturelle Angebote sein, zu denen auch Geflüchtete kommen, Angebote für Willkommensklassen, Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, etc.

Die Organisation kann selbst Bewerber_innen vorschlagen, die Suche nach Freiwilligen kann aber auch von uns übernommen werden. Die Organisation erhält im Rahmen des Programms eine umfassende Beratung zum Thema Bundesfreiwillgendienst und eine kontinuierliche Begleitung während der Zeit des Freiwilligeneinsatzes.

Club Dialog bietet außerdem die Vermittlung von Kandidat_innen an die Einsatzstellen an.

Wir haben unser Angebot besonders auf den Bedarf geflüchteter Freiwilliger ausgerichtet: Beratung und Korrespondenz ist in der Muttersprache der Freiwilligen möglich (unser Team spricht Arabisch, Farsi, Russisch und Englisch), auch die Verständigung in den Seminaren ist durch mehrsprachige Dozentinnen und Dolmetscherinnen gesichert. Wir bieten halbtägige Nachmittagsseminare an, so dass geflüchtete Freiwillige vormittags Deutschkurse besuchen können. Zusätzlich zu den regulären Seminaren bieten wir für Geflüchtete eine Sonderförderung, die speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Die Arbeitsbereiche der Freiwilligen sind sehr vielfältig, wichtig ist dabei aber, dass Freiwillige keine Arbeitskräfte ersetzen, sondern vielmehr unterstützende Tätigkeiten übernehmen.
Mögliche Aufgaben sind:

  • Begleitung und Beratung geflüchteter Menschen
  • Kinderbetreuung (z.B. eine Kita unterstützen)

  • Übersetzungshilfen

  • Unterstützung bei:

    • Bürotätigkeiten
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Veranstaltungsorganisation
    • Handwerkerarbeiten

Kosten und Bedingungen

Als Einsatzstelle kann nur eine gemeinnützige Organisation fungieren. Sie braucht dafür eine Anerkennung als BFD-Einsatzstelle. Wir beraten und begleiten Organisationen im Anerkennungsprozess. Für den Einsatz von Freiwilligen entstehen der Einsatzstelle keine Kosten, wenn der Flüchtlingsbezug gewährleistet ist. Freiwillige arbeiten 20-27 Stunden pro Woche und erhalten dafür eine Sozialversicherung, ein Taschengeld in Höhe von 200-250 Euro sowie Bildungsseminare.

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